Europas erstes Samurai Museum eröffnet am 8. Mai in Berlin
Am 8. Mai 2022 eröffnet das Samurai Museum Berlin in der Auguststraße in Mitte und erweckt die Geschichte und reiche Kultur der Samurai zum Leben. Die mehr als 1.000 Ausstellungsstücke reichen von prächtigen Rüstungen über …
Veröffentlicht am 6. Mai 2022 · von KUNSTLEBEN BERLIN
Ein original japanisches Nō-Theater holt die traditionelle Kunst aus Sprechgesang, ritualisiertem Tanz und Musik in Berlin auf die Bühne. Der in Japan gefertigte Theaterbau umfasst eine quadratische Holzbühne, ein von Säulen getragenes Dach sowie eine von einer gemalten Kiefer geschmückte Rückwand. Auf Gaze projiziert sind in Berlin Auszüge aus fünf Nō-Stücken und eine Taiko-Aufführung zu sehen.
Das interaktive 3D-Modell nimmt die Besucher*innen mit auf eine Zeitreise und vermittelt die Geschichte der Samurai im globalen Kontext. An Touchscreens können Besucher*innen interagieren und tiefer in die Inhalte eintauchen.
Teehaus
Ein authentisches Teehaus vermittelt die faszinierenden Abläufe einer Teezeremonie, wie sie in Japan bis heute zelebriert wird. Auch das aktuelle Trendgetränk Matcha hat seine Wurzeln in der Teekunst, die im 16. Jahrhundert pulverisierten Tee (matcha) als Hauptbestandteil der Zeremonie etablierte. Die ausgestellten Teegeräte und Keramiken, der schlicht ausgestattete Raum, die rituelle Zubereitung des Tees – alles unterliegt einer strengen Ordnung und spiegelt die besondere Ästhetik.
Japanische Geisterwelt
Während des Rundgangs treffen die Besucher*innen im Samurai Museum auf den wandelnden Fuchs Kitsune, der an interaktiven Stationen zum Mitmachen einlädt und insbesondere die jüngsten Museumsbesucher*innen anspricht. Füchse sind wichtige Figuren in der japanischen Geisterwelt und gelten als Meister der Verwandlung. Sie können nach Belieben ihre Gestalt wechseln oder in Menschen illusorische Wahrnehmungen erzeugen, gelten als weise und langlebig.